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Schnee- & Lawinenbericht

Schneebericht


Status
Ort
Messstelle
Schneehöhe (cm)
Beschaffenheit
zuletzt akualisiert
offen
Stuben Berg
Albona
155
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:48
offen
Stuben Tal
Dorf
75
griffig
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:48
offen
Lech Berg
Kriegerhorn
130
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:48
offen
Lech Tal
Dorf
75
griffig
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:48
offen
St. Anton Berg
Galzig
155
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:49
offen
St. Anton Tal
Dorf
60
griffig
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:49
offen
Klösterle Berg
Sonnenkopf
100
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:49
offen
Klösterle Tal
Wald Dorf
30
griffig
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2017 - 08:49


Lawinenlagebericht von 27.02.2017, 07:30

in hohen Lagen verbreitet mäßige Lawinengefahr. Triebschneeansammlungen teilweise noch störanfällig

Die Grafiken und der Lawinenlagebericht werden von der Landeswarnzentrale Vorarlberg - Lawinenlagebericht bezogen. Für die fehlerfreie Übertragung bzw. Darstellung kann keine Haftung übernommen werden. Greifen Sie bei Unklarheiten auf die Originaldaten zurück.

Regionale Gefahrenstufen

Regionale Gefahrenstufen

Gefahrenstellen
vorwiegend
(schwarz)

Gefahrenmuster

Triebschnee
Altschnee

Hinweise zu Gefahrenstellen

oberhalb ca. 2000 m Triebschnee; Schwachschichten in sehr steilen Schattenhängen; spontane Auslösungen aus Steilgelände

Rückblick

23.02.2017 – 27.02.2017
2 3 3 2 2
ThuFriSatSunMon

Gefahrenstufen

1 = gering
2 = mäßig
3 = erheblich
4 = groß
5 = sehr groß
Infos zur Gefahrenstufe

Beurteilung der Lawinengefahr

Oberhalb etwa 2000m besteht verbreitet mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen für Schneebrettlawinen finden sich in kammnahen, windbeeinflussten Steilhängen, hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden mit teils noch störanfälligem Triebschnee. DieseTriebschneeansammlungen sollten vorsichtig beurteilt werden. In sehr steilem, schattseitigen Gelände (W-N-NE) oberhalb ca. 2200 m sind aufgrund des ungünstigen Schneedeckenaufbaus (Altschneeproblem) vor allem im selten begangenen bzw. befahrenem Gelände meist an Übergängen von wenig zu mehr Schnee immer noch Lawinenauslösungen möglich. Mit der Erwärmung und Einstrahlung wird der Schnee oberflächlich durchfeuchtet und es sind dann aus dem noch nicht entladenen Steilgelände oberflächliche Lockerschneelawinen möglich. Der im Tagesverlauf zunehmende Wind führt in höheren Lagen zu neuen Triebschneeverfrachtungen.

Schneedecke / Allgemeines

Gestern war es mit Temperaturen in 2000m Höhe um 2 Grad recht mild. Die Sonne wurde teilweise von der aufkommenden Bewölkung verdeckt. Der Wind wehte meist nur schwach bis mäßig aus süd- bis westlichen Richtungen. Die Schneedecke konnte sich durch die Erwärmung und Einstrahlung an sonnseitigen Hängen weiter verfestigen und stabilisieren. In hochgelegenen, sehr steilen Schattenhängen (W-N-NE) ist das Fundament der Schneedecke oft unverändert schwach und immer noch schwierig zu beurteilen. In diesen Bereichen sind auch kleinere Triebschneeansammlungen teilweise nur schwach bis mäßig mit der Altschneeoberfläche verbunden und noch störanfällig.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Es wird recht sonniges Bergwetter geben: Die morgendlichen Wolkenfelder werden vormittags dünner, es wird zunehmend sonnig. Dazu ist es weiterhin ausgesprochen mild mit einer Frostgrenze um 2400m. Einzig der föhnige Südwind lebt am Nachmittag tagsüber deutlich auf. Temperatur in 2000m: +3 Grad, Höhenwind: mäßiger, am Nachmittag vom Rätikon herab lebhafter SW-Wind.

Tendenz

Der Wind wird heute im Tagesverlauf mit zunehmend föhniger Südwestströmung stärker und sorgt für neue Triebschneeverfrachtungen. Am Dienstag bringt eine Kaltfront mit Sturmböen Abkühlung und Schneefall (10-20cm). Die Lawinengefahr steigt dadurch etwas an. Herbert Knünz