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Der Stuben-Blog

Für Kost und Seele ist gesorgt

26.06.2018 – verfasst von Gebhard Pichler

Jeweils am Mittwoch und am Freitag treffen sich frühmorgens scheinbar verschworene Gruppen im kleinen, aber ursprünglichen Ortskern von Stuben. Sie alle werden an diesem Tag mehr sehen und erleben, als der gewöhnliche Wanderer oder der nur Durchreisende. Verantwortlich dafür zeichnet der Stubner Anton Dönz, der regelmäßig mehrere geführte Wander-Routen anbietet. Dabei kann der gebürtige Stubner auch viel über Flora und Fauna, interessante Bauwerke und die Geschichte einer der schönsten alpinen Berglandschaften erzählen.

 

Herr Dönz, für wen sind die von Ihnen geführten Wanderungen geeignet – für jederfrau und jedermann?
Grundsätzlich ja. Wenn wir uns in der Früh treffen, legen wir als Gruppe gemeinsam fest, welche Route wir angehen. Die Umgebung von Stuben bietet eigentlich Alles für jeden Geschmack, von Wanderungen, die zwei bis fünf Stunden dauern und eine Bandbreite von 200 bis 800 oder 1.000 Höhenmetern haben. Bis auf eine verfügt jede meiner Standard-Routen über ein attraktives Ausflugs- oder Zwischenziel, wie etwa eine Hütte. Für Kost und Seele ist also sicher gesorgt!

Worauf gilt es dabei zu achten, damit das gemeinsame Erlebnis auch ein positives wird?
Die gemeinsame Routenfestlegung ist immer wieder einmal eine Herausforderung. Berücksichtigt werden dabei vor allem die körperliche Verfassung sowie die Ausrüstung. Machen die Teilnehmer/innen einen fitten oder eher „klapprigen“ Eindruck? Wie steht es um das Schuhwerk? Sind Kleinkinder dabei? Dennoch gelingt es jeweils, auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Wesentlich ist natürlich auch die Einschätzung des Wetters, bevor wir losmarschieren.

Was ist aus Ihrer Sicht das Besondere an den geführten Wanderungen?
Das Schönste sind für mich neben der einzigartigen Landschaft die Blumen bzw. die Alpenflora. Man sieht unter anderem die Alpenrose, den Enzian sowie den gelben oder goldenen Pippal auf den Wegen. Je nach Witterung bekommt man Gämse, Steinböcke oder auch mal ein Murmeltier in den Anblick. Die Routen sind ab 1.600 Meter Höhe oberhalb der Baumgrenze, was einen fantastischen Ausblick garantiert. Oft gibt es dafür auch tolle Aufstiegshilfen auf dem Weg.

Was kommt dabei aus Ihrer Erfahrung heraus bei den Gästen am Besten an?
Das ist ganz unterschiedlich. Die einen wollen Steine entdecken, andere eher Wild und Blumen. Für manche steht der Genuss der Natur im Vordergrund. Einige wollen im Sommer sehen, was sie vom Winter her kennen. Ein Gast, der es offenbar privat und beruflich nicht einfach hatte, musste nach seiner Aussage in drei Tagen den Kopf frei bekommen, also dorthin gehen, wo man keine Leute sieht und Ruhe hat. Jeder kriegt, was er braucht, nur die Schrittgeschwindigkeit bestimme ich.

Wie kann ich mich für eine Wanderung mit Ihnen anmelden bzw. vorbereiten?
Interessierte können sich bei Ihren Gastgebern informieren. Wichtig sind festes Schuhwerk, Wetterbekleidung und ein Rucksack. Als Verpflegung empfehle ich Obst, eine kleine Jause wie Brot, Käse oder Wurst, etwas Zuckerhaltiges sowie ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Zudem sollte man ehrlich zu sich selbst sein, was die eigene Kondition am Berg betrifft. Wir haben nichts davon, wenn uns ein Asthma-, Knie- oder Kreislaufproblem auf dem Weg zur frühzeitigen Umkehr zwingt.


Alle Infos rund um die ausgewählten Wandertouren von Anton Dönz und zum Wanderprogramm finden Sie unter: https://www.stuben-arlberg.at/sommer/wandern/gefuehrte-wanderungen/


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 Wanderführer Anton Dönz Stubner Rundweg