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Schnee- & Lawinenbericht

Schneebericht


Status
Ort
Messstelle
Schneehöhe (cm)
Beschaffenheit
zuletzt akualisiert
offen
Stuben Berg
Albona II Bergstation
330 cm
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
Stuben Mitte
Albona Mittelstation
265 cm
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
Stuben Tal
Dorf
185 cm
griffig
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
Lech Zürs Berg
Trittkopf
225 cm
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
Lech Zürs Tal
Dorf
180 cm
griffig
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
St. Anton Berg
Galzig
330 cm
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
St. Anton Tal
Dorf
85 cm
griffig
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:15
offen
Klösterle Berg
Sonnenkopf
290 cm
Pulverschnee
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:16
offen
Klösterle Tal
Wald Dorf
120 cm
griffig
Zuletzt aktualisiert: 22.01.2019 - 09:16


Lawinenlagebericht von 22.01.2019, 07:30

Gleitschneelawinen sind die Hauptgefahr - in höheren Lagen sind Triebschneeansammlungen teilweise noch störanfällig

Die Grafiken und der Lawinenlagebericht werden von der Landeswarnzentrale Vorarlberg - Lawinenlagebericht bezogen. Für die fehlerfreie Übertragung bzw. Darstellung kann keine Haftung übernommen werden. Greifen Sie bei Unklarheiten auf die Originaldaten zurück.

Regionale Gefahrenstufen

Regionale Gefahrenstufen

Problem: Triebschnee

Triebschnee
2000 m
Kammlagen, Rinnen, Übergangsbereiche

Problem: Gleitschnee

Gleitschnee
2200 m
vor allem steile Sonnenhänge und Böschungen

Allgemeine Stufe

Warnstufe 2

Tendenz für morgen

fallend

fallend

Beurteilung der Lawinengefahr

Es besteht überwiegend mäßige Lawinengefahr. Gleitschnee: Vor allem an noch nicht entladenen steilen Sonnenhängen und Böschungen unterhalb ca. 2200 m kann die Schneedecke am Boden abgleiten. Mittlere, vereinzelt auch noch große Gleitschneelawinen sind dabei möglich. Zonen unterhalb von Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden. Triebschnee: Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb ca. 2000 m, in Kammlagen und an Übergängen in Rinnen und Mulden. Ältere und kleinräumig frische Triebschneeansammlungen können als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen dabei mit der Seehöhe zu. Auch an Übergängen von wenig zu viel Schnee sind insbesondere mit großer Zusatzbelastung - z.B. eine Skifahrergruppe ohne Abstände - Schneebrettauslösungen möglich.

Schneedecke / Allgemeines

In windgeschützten Bereichen trifft man oft noch auf Pulverschnee auf einer harten Unterlage. In höheren Lagen ist die Schneedecke vom stürmischen Windeinfluss der ersten Jännerhälfte geprägt: Kuppen und Grate sind oft abgeweht, in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten liegt Triebschnee. Ältere Triebschneeansammlungen sind dort teilweise noch störanfällig. Hochgelegene, sehr steile Schattenhänge sollten noch vorsichtig beurteilt werden. Ansonsten ist die mächtige Schneedecke überwiegend gut verfestigt und kompakt. Tiefliegende Schwachschichten können schattseitig meist nur mehr an Übergängen von wenig zu viel Schnee gestört werden. In tiefen und mittleren Lagen ist die Schneedecke feucht und gleitet auf steilen Wiesenhängen von Grund weg ab. Mit der Abkühlung hat die Auslösebereitschaft aber etwas abgenommen. Es wurden jedoch auch gestern frische Gleitschneelawinen beobachtet.

Alpinwetterbericht der ZAMG Tirol und Vorarlberg

Ein Zwischenhoch sorgt für einen strahlend sonnigen aber eiskalten Wintertag. Der Wind bleibt schwach und kaum spürbar. Temperatur in 2000m: um -9 Grad, Höhenwind: schwacher Wind anfangs noch aus Nord, später aus Süd.

Tendenz für morgen

Am Mittwoch ziehen mehr Wolken auf. Auch der Donnerstag wird meist bewölkt. An beiden Tagen bleibt es aber trocken und kalt. Die Lawinengefahr ändert sich vorerst nicht wesentlich. Für Wintersportler herrschen abgesehen von den aufgezeigten Gefahrenstellen überwiegend günstige Bedingungen. Gleitschneelawinen stellen weiterhin die Hauptgefahr dar. Andreas Pecl

Dieser Lagebericht stellt eine allgemeine Übersicht dar. Zusätzliche Empfehlungen der örtlichen Lawinenkommissionen oder Sicherheitsdienste sind zu beachten.


Gefahrenstufen

1 = gering
2 = mäßig
3 = erheblich
4 = groß
5 = sehr groß
Infos zur Gefahrenstufe